Reisefotographie
Die Kamera
Eine äußerst vielseitige, recht robuste Retrokamera von Fujifilm, Typ: X10.
Hervorragendes Objektiv, ausschließlich manuell. | |
Abbildungsleistung, hier vor allem die Schärfe und die Lichtstärke, die Abmessungen und das Gewicht sind die größten Vorteile. | |
Der unzureichende Weitwinkelbereich ist ein Manko, da dürfte es - wie immer - schon etwas mehr sein... |
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Das Stativ
Nach einigem rumprobieren entschied ich mir für ein Manfrotto "190 PRO". Die Nachteile sind der hohe Preis nebst der für Reisende eigentlich viel zu üppigen Ausmaße. Das Handling ist jedoch so gut, dass ich nicht mehr drauf verzichten möchte. Das klassische Dreibeinstativ ist extrem standsicher und stabil, justierbar in jeder erdenklichen Position und verfügt über eine sehr hochwertige Verarbeitung.
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Schlussbetrachtung
Nachdem ich mich jahrelang mit Spiegelreflex-Fotographie - zunächst analog, seit 2005 digital - beschäftigte und mein Equipment immer teurer, umfangreicher und schwerer wurde habe ich 2009 eine komplette Kehrtwende vollzogen.
Auslöser und letztlich das I-Tüpfelchen auf den schon längst bestehenden Zweifeln an diesem irrwitzigen Aufrüsten war der Kauf eines weiteren Objektivs. Dazu dann noch die obligatorischen Pol,- UV,- und Graufilter (natürlich war der Filterdurchmesser inkompatibel mit vorhandenen Filtern) und wieder verschwanden mal eben 1000 € für die dritte Garnitur Zubehör.
Bei einer Bestandsaufnahme fanden sich schließlich:
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3-teilige Funk-Fernbedienung | |
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acht Filter in drei Größen | |
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drei Gegenlichtblenden | |
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ein Kamerabody | |
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drei Objektive | |
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acht Speicherkarten | |
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drei Stative | |
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mehrere Akkus | |
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diverser Kleinkram | |
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und und und. |
Der Gegenwert entsprach mittlerweile locker zwei Motorrädern wie ich sie mir in meinen Anfangsjahren leisten konnte...
Zusätzlich nervten erhebliche Platzprobleme! In einen normalen Tankrucksack passte bestenfalls der Body mit einem Objektiv und ein wenig Kleinkram. Die anderen Objektive und die Stative verteilten sich in Alukoffern und auf dem Heck. Umständlich und extrem nervig, wenn grade mal wieder das falsche Objektiv drauf ist und das Motiv JETZT um Ablichtung bettelt!
Auch zu Fuß wollte sich kein rechter Spaß einstellen. Das ganze Zeug war einfach viel zu schwer! Schon nach kurzer Zeit schmerzten Schultern und Nacken.
Also weg damit!
Schließlich bin ich überzeugt von der Reise,- und Lebensphilosophie: "Weniger ist mehr!"
Qualitativ wollte ich mich jedoch nicht verschlechtern! Tja, das ist dann der Moment wo sich die Katze in den Schwanz beißt. Denn machen wir uns nichts vor: auch die tollste, modernste und noch so hoch gelobte Bridge,- oder Kompaktknipse kommt einfach nicht an eine solide Vollformat - SLR heran!
So muss ich mich eben mit dem bestmöglichen Kompromiss zufrieden stellen. Es sollte vor allem eine leichte Kamera mit einem fest verbundenen, möglichst guten und lichtstarken Objektiv werden. So landete ich zwangsläufig bei den Bridgekameras. Optisch erscheinen diese Kameras wie klassische SLR's. Entsprechend gutes Handling und manuelle Zoomfunktion inklusive. Technisch basieren die besseren Bridgekameras auf bestem Kompaktkameraniveau. Nach einiger Recherche fand ich meine Wunschkamera (Fujifilm, Typ: S100Fs) und war auch eine Weile recht zufrieden - bis etwas besseres kam....
Und das bessere ist aktuell eine Fujifilm X10 im Retrodesign mit einer sehr ansprechenden Schärfeleistung.