Paris 2011
- eine Stadtreise
Die Geschichte ist schnell erzählt: Tanja und ich hatten Paris noch nie ernsthaft besucht und für Tanjas Mutter war es sowieso ein langgehegter Herzenswunsch, so sind wir also mit dem Mietwagen im herrlichen Wonnemonat Mai gen Frankreich aufgebrochen.
Die empfohlenen Metro Wochentickets nutzten wir ausgiebig und unser aller Schuhsohlen haben in den sechs Tagen City- Sightseeing reichlich Profil gelassen.
Nach nur zwei langen Tagen hatten wir bereits so viele bombastische, riesige Bauten, Gärten und Wahrzeichen zu verarbeiten, das wir dringend etwas Erholung für unsere stark überreizten Sinne brauchten. Da kam uns das etwa 80km entfernte Örtchen Giverny grade recht. Monet hat hier Jahre seines Lebens damit verbracht, die wunderschönen Landschaftseindrücke auf zahlreiche Leinwände zu transferieren. Wohl kaum eine Zahnarztpraxis die keinen Billigdruck an der Wand hängen hat.... Die Impressionen sind halt so wunderbar beruhigend und der reinste Balsam für gestresste Städterseelen. Und auch uns tat der Erholungstag gut und so hatten wir am Abend schon wieder genug "drive" um noch auf eine überaus faszinierende, nächtliche Fotosafari durch die Stadt zu gehen.
Doch so richtig zum Fan von Paris wurden wir erst, als wir das schnuckelige Stadtviertel Montmartre für uns entdeckten. Das pralle Leben, seltsam kleinstädtisch geprägt mit seinen vielen, kleinen Lädchen gefällt uns extrem gut und so sind wir uns mittlerweile sicher ganz bestimmt nicht das letzte Mal in Paris gewesen zu sein.
Doch genug der Worte, Bilder sagen so viel mehr: