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Gepäcktipps

    

Grundgedanken

Es gibt nicht DIE allgemeingültige Packliste!

Jeder Reisende wird diese - seinem Komfortbedürfnis entsprechend - individuell definieren.

Daher gilt: So viel wie nötig (um sich dauerhaft wohl zu fühlen), so wenig wie möglich.

 

Mehr Gepäck dabei zu haben ist kein Luxus, sondern unnötig!

Das hier im folgenden vorgestellte Gepäckvolumen stellt eine Entwicklungsstufe dar, die wir auch erst mühsam erklimmen mussten...

 

Wesentlich ist die Reduzierung auf das wirklich benötigte!

Schon als wir 2002 in die Türkei reisten waren wir der Meinung nicht besonders viel dabei zu haben und konnten doch - nach und nach - 3 Kartons mit gar nicht oder nur allzu selten benutztem Kram packen, die wir schließlich in die Heimat schickten.

 

Massenzentralisierung!

Sinn der Übung ist es die Fahreigenschaften so wenig wie möglich negativ zu beeinflussen. Dadurch ergeben sich folgende Grundregeln: Eventuelle Seitentaschen des Tankrucksacks sollten möglichst schweres beherbergen, der Tankrucksack selbst nur leichtes, voluminöses. Die Koffer möglichst nah an den Schwingendrehpunkt des Motorrades bringen, unten schwer und oben leicht bepacken. Auf den Gepäckträger möglichst gar nichts, wenn es nicht anders geht, dann nur so leicht wie möglich bepacken.

 

 

Beispiel 1

Der Hohepriester des Minimalismus auf Reisen heißt Claus Possberg, lebt im bayrischen Wald und seine Seite heißt: Possi Dort ist eine überaus detaillierte Packliste hinterlegt nebst vielen, sehr guten Tipps. Dieser Akribie ist nichts hinzuzufügen und daher empfehle ich: Anklicken, ein Besuch lohnt!

 

Beispiel 2

Zu zweit auf einem Motorrad sieht unsere maximale Beladung so aus:

Vorher....    Zwischendrin....    Nachher!

 

Tankrucksack

Halb ausgefahren mit halb gefüllten Seitentaschen. Im Hauptfach befindet sich die Kameraausrüstung und Kleinkram wie Schloss, Sonnenbrille, dünne Handschuhe, etc. Die Seitentaschen sind gefüllt mit schweren Dingen wie Lebensmittelvorräten, Werkzeug, Öl, Kettenspray und schnell benötigten Utensilien wie zum Beispiel: Reiseführer, wichtige Schraubschlüssel, etc. 
Die Seitentaschen haben wir auch nur je halbvoll gefüllt, damit wir Stauraum für den Tageseinkauf an Lebensmitteln frei haben.

 

Alukoffer

Links und rechts die 51li. Alukoffer, eventuell noch in Fahrtrichtung je ein 2li. Kanister mit Trinkwasser und heckwärts - im schlimmsten Fall - Platz für je einen 5li. Kanister Sprit. Auf die Deckel kommt nichts, das stört nur. In einem Koffer ist das Campingequipment und der Kochkrams. Im anderen ist der restliche Plunder: Kleidung, Ersatzteile, spezielles (sperriges) Werkzeug, Bücher, Kopien aller Papiere, die (noch) nicht benötigten Karten und Reiseführer. 

 

Packrolle

Dazu kommt dann noch eine große Packrolle auf dem Gepäckträger. In dieser transportieren wir unsere Matten, Schlafsäcke und das Zelt. Voluminös aber einigermaßen leicht und deshalb sinnig für die Gewichtsverteilung auf dem Moped. 

 

Werkzeugtransport

Einfach im Baumarkt Standard Regenleitrohre (Fa. Marley) kaufen. Dies gibt es in beliebigen Längen und Durchmessern gegen relativ kleines Geld. Passende Dichtungen, die wirklich dicht halten, Halterungen für die Motorschutzmontage und Endkappen sind ebenfalls standardmäßig im Sortiment.

 

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