Africa Twin Typ: RD 07


Bilder Umbau Technik Details
Die Basis
Eine 1996er Honda Africa
Twin, Typ: RD 07,
Einen Teil
der beschriebenen Umbauten hatte ich auch
an meiner ersten AT (1996er, gefahren von 1997 bis 2000) durchgeführt. Doch
diese hier sollte dann ganz und gar meinen Wünschen entsprechen
und so habe ich all das umgebaut, was mir sinnvoll oder begehrlich erschien.
Kilometerstände:
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10.200 km in 2001 (Kauf) | |
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54.000 km in 2003 (Verkauf) |
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Umbauten
Speichen
Alle Speichen an ihren „Kreuzungen“ mit Kabelbinder fixiert.
Gabelneoprenschützer
Anstelle der originalen Faltenbälge aufgezogen. Hat meines Erachtens vor allem optische Effekte durch den scheinbaren Längengewinn! Steine werden von den originalen Faltenbälgen sicher besser abgewehrt.
Gabelfedern
An der ersten AT hatte ich mittels 8mm langer Rohrstücke die Vorspannung selbst erhöht.
Straffer, aber zum Preis unsensiblerem
Ansprechverhalten.
Schläuche
Ich verwende ausschließlich verstärkte
(Cross)schläuche.
Reifen
Der
Metzeler Tourance ist für uns die beste Wahl, extrem robust (mit fast
einer halben Tonne Gesamtgewicht und wenig Luftdruck tagelang
über spitze Steine in Kurdistan gebrettert)!
Stahlflex-Bremsleitungen
Vorne und hinten deutliche Druckpunktverbesserung. Robuster und langlebiger als die Originale.
Frontkotflügel
Im Alltag und für fast alles den - nachträglich
schwarz lackierten - originalen ohne die Seitenteile.
Motorschutz
Als erstes habe ich die originale Halterung
am Frontrahmenrohr abgeflext und durch ein 4mm starkes, massives Stahlstück
ersetzt.
Scheinwerferschutz
Makrolon - Schutzscheibe von Touratech.
Verkleidungsscheibe
Habe wegen blöder Verwirbelungen die - bei
einer Größe von 183cm - genau meinen Helm trafen, erst mit höheren Scheiben
experimentiert. Das sah aber immer ziemlich mäßig aus (meines Erachtens gehört
an eine Enduro ohnehin keine Riesenscheibe).
Handprotektoren
Wegen Geizigkeit mache ich immer nur die
billigsten Schützer dran (überstehen auch Stürze....).
Lenkererhöhung
Ich
habe ein 30mm
Erhöhung verbaut und das passt noch ganz
gut mit den Kabeln und Zügen, bei verbessertem Stehen auf dem Moped.
Lenkerpolster
Wer je im Gelände mit dem Kopf oder den
Zähnen Kontakt mit der Lenkerstrebe hatte, weiß warum ich diese albernen Würste
„drumwickel“.
Seitenständer
Die Aufstandsfläche des Seitenständers habe ich mittels einer runden, 9cm
messenden Aluplatte deutlich vergrößert.
Hauptständer
Der stabilste und noch akzeptabel im Handling
ist der originale Hondaständer.
Sitzbank - Aufpolsterung und Verlängerung
Original geht gar nicht! Deshalb habe ich die Bank zum umpolstern nach
Fa. Jungbluth geschickt. Dort habe ich mir eine Stufe Fahrer / Sozius
einbauen lassen sowie eine Erhöhung um 3cm. Für Solisten ist jetzt alles super,
doch wenn 2 ausgewachsene Nordeuropäer darauf Platz finden sollen, reicht die
Länge einfach nicht
aus. Deshalb habe ich die Bank dann noch mal aufgemacht und mittels
zurechtgeschnittenen Alublechen um 8cm verlängert. Für die fehlenden 8cm
Polstermaterial und den nun zu kurzen Bezug habe ich dann noch mal bei Jungbluth
das benötigte Material zu günstigem Preis nachgeordert und selbst angepasst.
Der Umbau war vor allem deshalb so erstaunlich simpel, da das Heck eine gute
Fläche ohne allzu viele Ungeraden bietet.
Gepäckträger
Nur wenn ich sehr viel transportieren muss
(lange Outdoor - Touren) montiere
ich meinen simplen Eigenbau.
Auspuff
Ich fahre den runden Alu - Endtopf von African
Queens mit EG - ABE. Hiermit bin ich bezüglich „Musik“ und Gewicht sehr
zufrieden.
Krümmer
Das Endstück zum Auspufftopf hin musste ich
abflexen und quasi „umgedreht“ neu anschweißen, damit die Ausrichtung nun nicht
mehr schräg aufwärts, sondern gerade nach hinten zeigt.
Klar ist, das der originale Endtopf nun
nicht mehr zu benutzen ist.
Blinker
Ersetzt durch Miniblinker von Hein Gericke.
Hinten mit Aluplatten neue (tiefer unter dem Heck sitzende) Befestigungen
gebaut.
Kofferträger
Seitensymmetrische Edelstahlanfertigung nach
Maß von Ralf Petersen in Xanten RPX. Der Aufwand das Motorrad zu ihm bringen
zu müssen - da Ralf nur nach Maß baut - lohnt, da er alle Sonderwünsche schnell, günstig und unkompliziert realisiert.
In meinem Fall: Halterung für Endtopf unter den Aluboxen konstruieren,
symmetrische, möglichst enge Trägeranpassung und Abstützung an den Fußrasten.
Trotz so mancher Reisen mit Seitenbelastungen von teilweise mehr als 20kg und
langen
Schotterpisten im Soziusbetrieb musste ich mir nie Sorgen um den Kofferträger
machen. Besonders herausragend ist das edle VA-Finish und das sehr geringe
Gewicht der dünnwandigen Konstruktion. Fazit: Der beste Träger den ich kenne!
Alukoffer
Maß-Anfertigung von
RMS.
Ölkühlerschutz
Da ich den schwarzen „Plastikfummel“ an der Motorfront entfernt habe, lag der Ölkühler etwas nackig rum. Also habe ich an die originalen Befestigungen einfach ein planes Edelstahlblech (mit reichlich Perforation) geschraubt. Schützt besser als zuvor und sieht auch noch schicker aus.
Benzinpumpe
Da an meiner ersten AT die Pumpe mehrfach ausgewechselt werden musste,
habe ich an der jetzigen prophylaktisch gleich eine Mikuni – Unterdruckpumpe von
African Queens montiert.
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Bilder unserer ersten Africa Twin Typ: RD 07
Diese
fuhren wir 3 etwa Jahre und 46.000
km.
Die beschriebenen Umbauten haben wir mit dieser fast alle genauso gemacht.